Besonderen Wert legt die Innung darauf, neue Betriebe in die Innungsgemeinschaft aufzunehmen und über die Vorteile aufzuklären, die mit einer Mitgliedschaft verbunden sind.
Zwei bis drei Wochen nach Geschäftseröffnung erhält der neue Bau – oder Ausbauunternehmer einen Brief und ein Besuchsangebot der Baugewerks-Innung. Die Leistungen überzeugen fast immer. Schnell merkt der junge Unternehmer, daß er es nicht mit einer verkrusteten Organisation zu tun hat, sondern mit einem Wirtschaftsverband, der praktische Hilfe und Nutzwert bietet.
Die meiste Beratungszeit wird von der Innung für Fragen zum Bau – oder Arbeitsrecht aufgewendet. Wußte früher ein Meister noch bis ins kleinste Detail gut Bescheid, ändern sich heute viele Vorschriften und Gesetze so schnell, daß er sich lieber auf seine Innung verläßt und dadurch mehr Zeit für sein Kerngeschäft, das Bauen, hat. Nicht zuletzt hat der Beratungsbedarf durch das Nachunternehmertum auf europäischer Ebene mit Arbeitern aus England, Holland, Portugal usw. weiter zugenommen. Nicht selten sind 30seitige Vertragsdokumente zu prüfen.


